Marie Pieck

Die Liebe zur Musik begann bei mir schon als Kind am Klavier. Später erweiterte sich mein Repertoire um Gesang und Gitarre. Seit einigen Jahren gilt meine besondere Leidenschaft der irischen Harfe. Meine liebsten Ohrwürmer kommen aus den Bereichen Neues Geistliches Lied, Jazz und Gute-Nacht-Lieder für meine drei kleinen Kinder.

Mein Wunsch ist es, Menschen durch Musik anzurühren und im Inneren zu bewegen: Mit Harfenmusik, um zur Ruhe zu kommen und innere Kraft zu sammeln. Mit Chorgesang, um Energie in der Gemeinschaft zu erleben. Mit einem Hochzeitslied, das unter die Haut geht. Mit Improvisationen, um inneren Stimmungen und Gefühlen Ausdruck zu verleihen.

Dass ich studierte Religions-pädagogin/ Gemeindereferentin, Kirchenmusikerin und Kursleiterin im Bereich Ehevorbereitung und Familienbildung bin, ergänzt fachlich meine Liebe zur Musik.

Erleben und genießen Sie mit mir - Musik für Herz und Seele.

"Die besten Plätze" - Familiengottesdienst

21.10.2018, Sonntag, 11.00, kath. FABI Osnabrück

kindgerechter Gottesdienst für Familien auch mit Krabbelkindern, mit besonderer musikalischer Gestaltung und Mitmach-Einladungen für die Kinder, anschl. Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein und spielen mit Saft und Keksen


"Aus dem Fluss zum Ozean der Stille"  - Yoga und Harfe

27.1.2019, Sonntag, 15.00-17.00Uhr, Marinas Yoga-Studie OS-Lüstringen

Leichte Yoga-Asanas, Atemübungen und Livemusik mit Harfe Sansula in den Zwischenentspannungen
mit Marina Kirchkesner (Anmeldung: 0541/20 21 22 3)


"Evening rise - spirit come" - Konzert Duo cherubima

28.10.2018, Sonntag 18Uhr, St. Marien Bad Essen

Meditative Abendmusik mit dem Duo cherubima: irische Harfe (Marie Pieck) und Querflöte (Guido Möller) und Text/Psalm/Gedicht
Eintritt frei

 "Nada te turbe" -Taizé Andacht

 

4.11.2018, Sonntag 17.00Uhr, St. Marienkirche, Bad Essen

Chorgesänge aus Taizé zum lauschen und mitsingen im Rahmen der Finissage zur Ausstellung "Verfolgte Christen weltweit", mit Harfenmusik

"Cafehaus-Musik am Goldbach" 

1.12.2018, Samstag, 15.00-16.00Uhr, Café am Goldbach, Lotte

Harfenmusik als Einstimmung in den Advent und in Klangfarben aus aller Welt mit Moderation und Erklärungen rund um die irische Harfe und Pausen für Kaffee und Kuchen, Anmeldung: www.landcafe-goldbach.de

"Ein Licht in der Nacht" - Märchendinner auf der Burg

24.11.2018, Samstag 19.00-22.30, Burg Hülshoff, Havixbeck

Märchenhaftes, musikalischer Ohrenschmaus und kulinarische Leckerbissen, mit Sabine Meyer und Harfenmusik, Anmeldung: www.erzaehltheater-osnabrueck.de




 Gleichnis von der unbrauchbar gewordenen Rettungsstation

 

An einer gefährlichen Küste, die schon vielen Schiffen zum Verhängnis geworden war, befand sich vor Zeiten eine kleine, armselige Rettungsstation. Das Gebäude war nicht mehr als eine Hütte, und dazu gehörte nur ein einziges Boot; aber die Handvoll Freiwilliger versah unentwegt ihren Wachdienst und wagte sich tags wie nachts unermüdlich und ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben hinaus, um Schiffbrüchige zu bergen. Dank diesem bewundernswerten kleinen Stützpunkt wurden so viele Menschen gerettet, dass er bald überall bekannt wurde. Viele der Erretteten und andere Leute aus der Umgebung waren nun auch gern bereit, Zeit, Geld und Energie zu opfern, um die Station zu unterstützen. Man kaufte neue Boote und schulte neue Mannschaften. Die kleine Station wuchs und gedieh.

Vielen Gönnern dieser Rettungsstation gefiel das ärmliche und schlecht ausgerüstete Gebäude nicht mehr. Die Geretteten benötigten doch einen etwas komfortableren Ort als erste Zuflucht. Deshalb wurden die provisorischen Lagerstätten durch richtige Betten ersetzt und das erweiterte Gebäude mit besserem Mobiliar ausgestattet. Doch damit erfreute sich die Seerettungsstation bei den Männern zunehmender Beliebtheit als Aufenthaltsort; sie richteten sich noch gemütlicher ein, da sie ihnen als eine Art Clubhaus diente.

Immer weniger Freiwillige waren bereit, mit auf Bergungsfahrt zu gehen. Also heuerte man für die Rettungsboote eine eigene Besatzung an. Immerhin schmückte das Wappen des Seenotdienstes noch überall die Räume, und von der Decke des Zimmers, in dem gewöhnlich der Einstand eines neuen Clubmitgliedes gefeuert wurde, hing das Modell eines großen Rettungsbootes.

Etwa zu dieser Zeit scheiterte vor der Küste ein großes Schiff, und die angeheuerten Seeleute kehrten mit ganzen Bootsladungen frierender, durchnässter und halbertrunkener Menschen zurück. Unter den schmutzigen und erschöpften Schiffbrüchigen befanden sich Schwarze und Orientalen. In dem schönen Clubhaus herrschte das Chaos. Das Verwaltungskomitee ließ deshalb gleich danach Duschkabinen im Freien errichten, damit man die Schiffbrüchigen vor Betreten des Clubhauses gründlich säubern könne.

Bei der nächsten Versammlung gab es eine Auseinandersetzung unter den Mitgliedern. Die meisten wollten den Rettungsdienst einstellen, da er unangenehm und dem normalen Clubbetrieb hinderlich sei. Einige jedoch vertraten den Standpunkt, dass Lebensrettung die vorrangige Aufgabe sei und dass man sich ja schließlich auch noch als „Lebensrettungsstation“ bezeichnete. Sie wurden schnell überstimmt. Man ließ sie wissen, dass sie, wenn ihnen das Leben all dieser angetriebenen schiffbrüchigen Typen so wichtig sei, ja woanders ihre eigene Rettungsstation aufmachen könnten. Das taten sie dann auch.

Die Jahre gingen dahin, und die neue Station wandelte sich genauso wie die erste. Sie wurde zu einem Clubhaus, und so kam es zur Gründung gar einer dritten Rettungsstation. Doch auch hier wiederholte sich die alte Geschichte.

Wenn man heute diese Küste besucht, findet man längs der Uferstraße eine beträchtliche Reihe exklusiver Clubs. Immer noch ist die Küste gefährlich; immer noch wird sie vielen Schiffen zum Verhängnis; nur – die meisten der Schiffbrüchigen ertrinken.

 


 

 


 












































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